Trossingen. Funkelnde Kinderaugen, gerötete Bäckchen, Schweißperlen auf Stirn und Nase, die Haare nassverschwitzt – so sah man die Teilnehmer des Kinderferienprogramms der Freien Wähler, die ins Spieleland Trossingen eingeladen hatten.

Aller guten Dinge sind bekanntlich „Drei“. So war es in 2013  bereits das dritte Mal, dass die Freien Wähler die Trossinger Kinder im Rahmen des Kinderferienprogramms ins Spieleland einluden. Der Erfolg der beiden letzten Jahre zeigte, „das kommt an bei den Kids“. Aus den wiederum mehr als 70 Anmeldungen wurden 40 Kinder eingeladen und „alle 40 sind gekommen“, so Hermann Maier, was eigentlich eine große Ausnahme bedeutet, denn bei anderen Angeboten ist oft „Nichterscheinen“ die Regel. Dieser große Zuspruch erfreute auch den neuen Stadtjugendpfleger  Tobias Götz, der sich zu Beginn der Veranstaltung einen Überblick verschaffte. Bei den Anmeldungen sei im Übrigen auch darauf geachtet worden, diejenigen Kinder einzuladen, die noch nie dabei gewesen seien, betonte Hermann Maier.

Ohne Angst vor den „spitzen Zähnen“ ließen sich die Kinder vom Maul des grünen „Snappy-Krokodils“ schnappen, und auch wieder „ausspucken“. Viel Geschicklichkeit forderte der Kletterspaß im Tiefseilgarten mit seinen verschiedensten Holzelementen. Meterhohe Luftsprünge machten auf dem Riesen-Trampolin besonders viel Spaß. Im Fun-Park galt es so manche Schikane zu erklimmen oder zu umgehen, um wettkampfmäßig die steile Fallrutsche oder die Wellenrutsche hinunter zu sausen. Soviel Toben, Spaß und Spiel macht natürlich durstig und hungrig – auch dafür war gesorgt, denn jeder Teilnehmer erhielt ein Getränk und eine Portion Pommes gratis und auf den Heimweg bekamen die Kids noch eine Tasche mit verschiedenen Süßigkeiten.

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„Uns liegt viel daran, den Kindern Vielfalt beim Kinderferienprogramm zu bieten“, meinte Gustav Betzler, der gemeinsam mit Hermann Maier und Gerhard Appenzeller  an diesem Mittag die „wilde Meute“ betreute. Deshalb hätten sich die Freien Wähler alle drei Jahre etwas völlig Neues einfallen lassen. Ob es beim Kinderferienprogramm 2014 nochmals ins Spieleland geht, sei völlig offen – der großen Nachfrage und dem Spaß der Kinder zu urteilen könnte man noch einige Jahre so weiter machen – aber „wir versuchen für nächstes oder übernächstes Jahr eine Alternative zu finden, bei der wieder die Eigenkreativität der Kinder geweckt wird“, meinte Betzler mit Blick zurück auf die vor mehreren Jahren auch drei Mal in Folge durchgeführten Fotowettbewerbe rund um die Heimatstadt Trossingen.


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